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Ein großes, verlassenes, unübersichtliches Firmengelände - ideal um ungestört "arbeiten" zu können... Das dachten sich wohl auch drei Kupferdiebe, die am Sonntag und Montag in den Hallen an der Oestricher Straße / Langenacker tätig waren.

Allerdings fielen sie durch ihr Verhalten auf: Laut Zeugenangaben soll es in der jüngeren Vergangenheit immer wieder zu Kupferdiebstählen auf dem Firmengelände gekommen sein. Aufgrund dessen wurde spezielle Überwachungstechnik installiert, die auch am Sonntag zum ersten Mal zum Festnahmeerfolg führte.

Am Sonntag (7. Januar) um 14:56 Uhr meldete sich der Zeuge bei der Dortmunder Polizei und gab an, dass sich just in diesem Moment Kupferdiebe an Kabeln in einer leer stehenden Halle auf dem verlassenen Firmengelände zu schaffen machen. Er selber sei durch die Bilder einer Überwachungskamera um 14:45 Uhr auf die Männer aufmerksam geworden. Die Bilder stellte er den Polizeibeamten umgehend zur Verfügung.

Bei Eintreffen der Beamten, die durch einen Hundeführer unterstützt wurden, trafen sie einen der Männer an und nahmen ihn fest. Bei sich hatte der 31-jährige Essener Gasflaschen, Schraubendreher, Teppichmesser, Bolzenschneider und einen Rucksack. Um ihn herum lagen glänzende Kupferkabel, die aus ihrer Isolierung befreit und passgenau in ein Meter lange Stücke vorbereitet worden waren. In der Halle hing noch der Geruch frischer Metallarbeiten, so dass von einer Tatbegehung unmittelbar zuvor ausgegangen werden musste. In den Räumlichkeiten hatte man sich offenbar wohnlich eingerichtet: Es gab Wasserflaschen und sogar die Toiletten waren mit frischem Toilettenpapier bestückt.

Weitere Tatverdächtige wurden trotz intensiver Durchsuchungsmaßnahmen erst einmal nicht angetroffen. Der Essener wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt. Angaben zum Sachverhalt oder zu seinen Mittätern machte er nicht.

Offenbar schreckte das Fehlen ihres Mittäters die anderen beiden Kupferdiebe jedoch nicht ab, noch einmal in das Gebäude zurückzukehren und die "Arbeiten" fortzusetzen. Am Montagabend (8. Januar) um 18 Uhr erschienen sie zu ihrem "Dienst" in der Halle und arbeiteten weiter. Wieder einmal alarmierte der Zeuge die Polizei, weil er durch die Überwachungstechnik auf das Duo aufmerksam geworden war. Und wieder einmal durchsuchten die Polizeibeamten das Gebäude mit Unterstützung eines Diensthundes. Diesmal erfolgte dann auch die Festnahme dieser beiden Tatverdächtigen, die sich hinter eine Tür auf den Boden gehockt und vor der Polizei versteckt hatten. Es handelt sich hierbei um eine 52-jährige Dortmunderin und um einen 55-jährigen Dortmunder.

Auch sie wurden festgenommen und dem Polizeigewahrsam zugeführt. Bei ihnen fanden die Polizeibeamten Bolzenschneider, Ringschlüssel, Handschuhe, eine Säge und Sägeblätter, eine Taschenlampe, Messer, weitere Werkzeuge und einen Autoschlüssel auf. Die Gegenstände und auch den Pkw stellten die Beamten sicher.